Eine Beschäftigungstherapie genannt Redesign.

Mal was aus meiner persönlichen Sicht als Anwender. Da gibt es eine Anwendung, die ausgezeichnet funktioniert, über Jahre gewachsen ist und ihren Zweck perfekt erfüllt. Jeder Klick sitzt, man kann sie praktisch blind bedienen und bekommt in nur wenigen Schritten das, was man gesucht hat.
Dann startet man den Appstore, spielt nichts ahnend das Update ein, denn im Changelog werden nichtssagende “Optimierungen der Stabilität und Fehlerkorrekturen” erwähnt. Man startet die App erneut und kommt aus dem Wundern nicht mehr raus. Wo zum Henker finde ich die Information? Warum muss ich jetzt gefühlt durch vier Menüpunkte gehen, um da hinzukommen, wo ich noch vor dem Update mit nur einem Klick gekommen bin? Die “Optimierung” war also ein Redesign. Oh Schreck!

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Was nervt, ist gut.

Als ich mit der “Scrummeisterei” vor über 10 Jahren angefangen hatte, empfand ich es als äußerst nervenaufreibend, wenn die Kollegen die doch recht einfachen Scrum-Regeln und obligatorischen Artefakte hinterfragt haben und nicht so recht dieser doch so fantastisch einfachen Methodik folgen wollten, das Commitment in frage stellten oder Anforderungen mit Edge Cases zu torpedieren versuchten. Sicherlich werden das frisch gebackene Scrum Master aber auch Product Owner kennen: Diese ewigen Fragen nach dem “warum dies, warum das”. Mittlerweile weiß ich die Kritik zu schätzen.

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Restore Dimonesional Accuracy on Kossel

A few years ago I got into 3D printing and bought an Anycubic Kossel Linear Plus printer to play with. It’s a so-called delta printer where instead of the bed, the head is moving into all three dimensions - looks more robotic, if you ask me. Unfortunately over the time the printer lost its dimensional accuracy. Maybe it never really was accurate at all. In my case items always seemed to be too small and some further investigations lead to inaccuracy in the Y-direction of nearly 5 percent. In the following I will describe how I was able to fix the inaccuracy. Maybe it will help you, too.

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DIY babyphone, Part 1

There are plenty of babyphones available for purchase. What they have in common is that you can’t integrate them into an existing smart home environment since they’re often quite proprietary, build on top of DECT or go through some cloud and one doesn’t want microphone data to go through a cloud of a stranger. Also in my opinion, the price is too high for what you get. So let’s DIY a babyphone that will communicate with my existing smart home hub!
In the next paragraphs I’ll describe some challenges I was faced with while trying to DIY a babyphone.

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Cynefin, Dunning-Kruger und Corona

Was hat ein walisisches Wort, ein Framework zum Wissensmanagement und eine kognitive Verzerrung mit der aktuellen Pandemie zu tun und wie passt es zur agilen Arbeitsweise? Im folgenden will ich kurz das Cynefin-Framework und den Dunning-Kruger-Effekt erklären und ihre Anwendbarkeit für die aktuelle Lage in der Welt skizzieren.

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Sind wir noch in der Schule?

Trotz aller Bemühungen und neuer Trends wie “New Work”, Mitarbeitermitbestimmung, propagierter Selbstorganisation und dem Abbau von Hierarchieebenen im Zuge von Transitionen ist das Arbeitsverhältnis irgendwie doch auf dem Stand aus dem letzten Jahrtausend stehen geblieben und ist leider keine Partnerschaft auf Augenhöhe, sondern am Ende doch nur eine, in der der eine Partner am längeren Hebel sitzt. Nirgends zeigt sich das so deutlich, wie am so genannten Arbeitszeugnis.

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Warum scheitert so oft die Einführung von OKRs?

OKR ist irgendwo “der neue heiße Scheiß” auf dem Markt des Management-Consulting. Dabei ist weder Objectives and Key Results noch der Ursprung Management by Objectives wirklich neu: Letzteres ist fast schon 70 Jahre alt, ersteres über 40. Und doch wird es nun überall eingeführt, seit Google das Ganze bekannt gemacht hat und jeder natürlich so innovativ und erfolgreich sein möchte, wie Google (in der Außenwahrnehmung erscheint). Über das "warum es dennoch nicht unbedingt funktionieren wird" will ich im Folgenden kurz sinnieren.

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Der Warntag war ein Erfolg – Ein Blick auf die Fehlerkultur

Am 10. September fand nach 30 Jahren wieder ein Warntag in Deutschland statt. Groß angekündigt warteten viele gespannt auf aufheulende Sirenen, Programmunterbrechungen und Benachrichtigungen auf den Smartphones. Um 11 Uhr dann blickten alle gebannt auf ihre Geräte. Und es passierte nichts.

Schnell wurde von der "Panne beim Warntag" gesprochen und Kritik laut am Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Dabei war der #Warntag2020 ein voller Erfolg!

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Der Product Owner im Agenturbetrieb – ein Oxymoron?

Nicht immer hat man den Luxus, dauerhaft an einem Produkt zu arbeiten und viele Entwicklungsteams müssen in einem Modus arbeiten, der einer Agentur ähnelt: Es gibt eine Projektphase, ein festes Budget, ein Projekt-Ende und dann gibt es höchstens noch die Maintenance.

Obgleich sowohl der Umsetzer/Dienstleister als auch der Auftraggeber um die Vorteile der agilen Entwicklung wissen - leichtgewichtige Anforderungsdefinition, schnellere und einfachere Vertragsverhandlung, Einfluss während der Produkt-Entstehung - ähnelt das ganze dann doch mehr oder weniger einem klassischen Projekt. Ist das wirklich noch agil?

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